Karl Kraus-Aphorismen

Karl Kraus
österreichischer Journalist und Feuilletonist (1874 - 1936)

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht,
werfen selbst Zwerge einen Schatten.

* * * *

Bildung ist eine Krücke, mit der der Lahme den Gesunden schlägt,
um zu zeigen, dass er auch bei Kräften sei.




  Karl Kraus-Werke

Karl-Kraus-Lesebuch
Karl-Kraus-Lesebuch
Aphorismen
Aphorismen
Die letzten Tage
Die letzten Tage der Menschheit
Sittlichkeit und Kriminalität
Sittlichkeit und Kriminalität
Literatur und Lüge
Literatur und Lüge
Die Sprache
Die Sprache



Aphorismen Moral


Die Moral ist ein Einbruchswerkzeug,
welches den Vorteil hat,
das es nie am Tatort zurückgelassen wird.

* * * *

Wenn die Natur vor Verfolgung sicher sein will,
rettet sie sich in die Schweinerei.

* * * *

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Denn:
Jeder ist sich selbst der Nächste.

* * * *

Das Wort »Familienbande« hat einen
Beigeschmack von Wahrheit.





Aphorismen Gedanken


Der Gedanke forderte die Sprache heraus.
Ein Wort gab das andere.

* * * *

Der Gedanke ist das,
was einer Banalität zum Gedanken fehlt.

* * * *

Ein Künstler macht aus Lösungen Rätsel.




  Karl Kraus-Werke

Karl-Kraus-Lesebuch
Karl-Kraus-Lesebuch
Aphorismen
Aphorismen
Die letzten Tage
Die letzten Tage der Menschheit
Sittlichkeit und Kriminalität
Sittlichkeit und Kriminalität
Literatur und Lüge
Literatur und Lüge
Die Sprache
Die Sprache


Aphorismen Sprache


Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens

* * * *

Meine Sprache ist die Allerweltshure,
die ich zur Jungfrau mache.

* * * *

Ich beherrsche nur die Sprache der anderen.
Die meinige macht mit mir, was sie will.

* * * *

In keiner Sprache kann man sich so schwer verständigen, wie in der Sprache.

* * * *

Der Gedanke forderte die Sprache heraus.
Ein Wort gab das andere.

* * * *

Wer nichts der Sprache vergibt, vergibt nichts der Sache.




  Karl Kraus-Werke

Karl Kraus
Karl Kraus von Edward Timms
Karl Kraus
Karl Kraus.
Die Biografie
von Friedrich Rothe
Karl Kraus
Karl Kraus von Friedrich Rothe


Frauen-Zitate


Nichts ist unergründlicher
als die Oberflächlichkeit des Weibes.

* * * *

Die schöne Frau hatte so viel Verstand mitbekommen,
dass man alles zu ihr und nichts mit ihr sprechen kann.

* * * *

Die Frauen sind die besten,
mit denen man am wenigsten spricht.

* * * *

Das Weib nimmt einen für alle, der Mann alle für eine.

* * * *

In der Nacht sind alle Kühe schwarz, auch die blonden.

* * * *

Eine Frau, die nicht hässlich sein kann, ist nicht schön.





[ 1 ]   [ 2 ]


Feedback zusenden neues Zitat zusenden Zitatenschatz weiterempfehlen




Machen Sie bitte Bookmark-Werbung auf folgenden Portalen