Hugo von Hofmannsthal-Zitate

Hugo von Hofmannsthal
Hugo von Hofmannsthal
österreichischer Dramatiker und Dichter (1874 - 1929)

Reifer werden heisst,
schärfer trennen und inniger verbinden.

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Eine der schlimmsten Erfahrungen des reiferen Alters ist die, dass man niemanden vorwärts bringen kann, ausser sich selbst.

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In der Jugend findet man das sogenannte Interessante merkwürdig, im reifen Alter das Gute.

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Es ist nicht im Innern wesentlich,
das nicht zugleich im Äußern wahrgenommen wird.

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Aufmerksamkeit und Liebe
bedingen einander wechselseitig.

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Charaktere ohne Handlung sind lahm,
Handlungen ohne Charaktere blind.

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Der Geist sucht das Wirkliche,
der Ungeist haftet am Unwirklichen.




   Bücher von Hugo von Hofmannsthal-Werk

Hugo von Hofmannsthal. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Hugo von Hofmannsthal
Hofmannsthal. Skizzen zu seinem Bild
Hofmannsthal.
Skizzen zu seinem Bild
Erzählungen und Prosa
Erzählungen
und Prosa
Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes.
Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes.
Jedermann
Jedermann



  Hugo von Hofmannsthal-Zitate

Hugo von Hofmannsthal

Wahre Sprachliebe ist nicht möglich ohne Sprachleugnung.

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Selbstliebe und Selbsthaß sind die tiefsten
von den irdischen produktiven Kräften.

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Autorität über sich erkennen ist
ein Zeichen höherer Menschlichkeit.

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Die gefährlichste Sorte von Dummheit
ist ein scharfer Verstand.

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Der Glaube hat nur einen Gegenstand, ebenso der Unglaube. Beide gehen auf das Ganze.

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Politik ist Kunst des Umganges auf höherer Stufe.

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Malerei verwandelt den Raum in Zeit,
Musik die Zeit in Raum.

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Ein gewöhnlicher Verstand ist wie ein schlechter Jagdhund,
der die Fährte eines Gedankens schnell annimmt und schnell wieder verliert.

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Die wenigsten Leute haben auch nur einen Augenblick ihres Lebens wirklich gewollt, ebensowwenig als geliebt.

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Der gute Geschmack ist die Fähigkeit,
ständig der Übertreibung entgegenzuwirken.

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Das Schöne, auch in der Kunst,
ist ohne Scham nicht denkbar.





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