Ludwig Marcuse-Zitate

Ludwig Marcuse
Ludwig Marcuse
deutscher Philosoph und Schriftsteller (1894 - 1971)

Die Zeit heilt nicht alles.
Aber sie rückt vielleicht das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.

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Philosophie ist eine Annäherung an eine Offenbarung,
die nie stattfindet.

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Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.

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Ein Friedlicher ist einer, der sich totschießen läßt,
um zu beweisen, daß der andere ein Aggressor gewesen ist.

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In Kants Jahren konnte der Aufklärer nicht aufklären,
weil man ihn nicht ließ, zu unserer Zeit nicht, weil man ihn nicht liest.

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Ironie ist keine Waffe,
sondern eher ein Trost der Ohnmächtigen.

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Wie mutig man ist, weiß man immer erst nachher.

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Trost und Rat sind oft die Abwehr eines Nichtbetroffenen
gegen das Leid eines Betroffenen.

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Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn.

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Es ist immer die Leistung,
die bestimmt, wer zur Elite zählt.

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Man stirbt, wie man lebte,
das Sterben gehört zum Leben, nicht zum Tod.




   Bücher   Ludwig Marcuse-Werke

Philosophie des Glücks
Philosophie
des Glücks
Mein Zwanzigstes Jahrhundert. Auf dem Weg zu einer Autobiographie.

Mein Zwanzig-stes Jahrhundert.
Meine Geschichte der Philosophie. Aus den Papieren eines bejahrten Philosophiestudenten.
Meine Geschichte
der Philosophie.






  Ludwig Marcuse-Zitate


"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" - Kommentar:
sagen sie, und leben vom Brot und von dieser Warnung.

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Besser ein anregender Pornograph
als ein mausetoter Klassiker.

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Intellektuelle sind seltener wohlwollend gegeneinander
als Einheimische gegen Gastarbeiter.




   Bücher Ludwig Marcuse-Werke

Heinrich Heine
Heinrich Heine
Ludwig Börne
Ludwig Börne
Sigmund Freud. Sein Bild vom Menschen.
Sigmund Freud
Richard Wagner. Ein denkwürdiges Leben.
Richard Wagner.
Ein denk-würdiges Leben.
Obszön
Obszön



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