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Hermann Hesse
deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Nobelpreisträger
(1877 - 1962)

Ohne Persönlichkeit gibt es keine Liebe,
keine wirklich tiefe Liebe.

* * * *

Es bleibt zwischen Menschen, sie seien noch so eng verbunden,
immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe,
und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann.

* * * *

Das ist das Herrliche an jeder Freude, dass sie
unverdient kommt und niemals käuflich ist.

* * * *

Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können,
so sollten wir es in jedem Fall tun.




    Hermann Hesse-Werke

Siddharta
Siddharta
Der Steppenwolf
Steppenwolf
Das Glasperlenspiel
Glasperlenspiel
Narziß und Goldmund
Narziß Goldmund
Unterm Rad
Unterm Rad
Liebesgedichte
Liebes
gedichte



  Hermann Hesse Aphorismen und Weisheiten


In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und uns hilft zu leben.

* * * *

Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies
zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.

* * * *

Wo befreundete Wege zusammenlaufen,
da sieht eine Stunde lang die Welt wie Heimat aus.

* * * *

Einsamkeit ist der Weg, auf dem das Schicksal
die Menschen zu sich selber führen will.

* * * *

Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde,
denn ohne Wind gehen keine Mühlen.




    Hermann Hesse-Werke

Siddharta
Siddharta
Der Steppenwolf
Steppenwolf
Das Glasperlenspiel
Glasperlenspiel
Narziß und Goldmund
Narziß Goldmund
Unterm Rad
Unterm Rad
Liebesgedichte
Liebes
gedichte



Der Mensch ist eine aus hundert Schalen bestehende Zwiebel,
ein aus vielen Fäden bestehendes Gewebe.

* * * *

Als Körper ist jeder Mensch eins. Als Seele nie.

* * * *

Jede Zeit, jede Kultur, jede Sitte und Tradition hat ihren Stil.

* * * *

Jede Menschart hat ihre Kennzeichen, ihre Signaturen,
ihre Tugenden und Laster, jede ihre Todsünde.

* * * *

Auch das unglücklichste Leben hat seine Sonenstunden
und seine kleinen Glücksblumen zwischen dem Sand und Gestein.

* * * *

Der Machtmensch geht an der Macht zugrunde,
der Geldmensch am Geld,
der Unterwürfige am Dienen,
der Lustsucher an der Lust.


Der Steppenwolf
Steppenwolf




Langsam blühte, langsam reifte in Siddhartha die Erkenntnis,
das Wissen darum, was eigentlich Weisheit sei,
was seines langen Suchens Ziel sei.
Es war nichts als eine Bereitschaft der Seele, eine Fähigkeit, eine geheime Kunst, jeden Augenblick, mitten im Leben, den Gedanken der Einheit zu denken, die Einheit fühlen und einatmen zu können.

Weisheit ist nicht mitteilbar.
Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht,
klingt immer wie Narrheit.


Siddharta
Siddharta





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