Zitate von Elias Canetti

Elias Canetti
Elias Canetti
deutschsprachiger Schriftsteller (1905 - 1994)

Es gibt keine größere Illusion als die Meinung,
Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.

* * * *

Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben,
man spricht aber immer nur von sechs oder sieben.

* * * *

Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen.
Es ist so leicht, und es führt zu nichts.

* * * *

Die Reihenfolge, in der man die Dinge erlernt, ist,
was die Individualität des Menschen ausmacht.

* * * *

Feig, wirklich feig ist nur,
wer sich vor seinen Erinnnerungen fürchtet.

* * * *

Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst - aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.

* * * *

Der Beweis ist das Erb-Unglück des Denkens.

* * * *

Was dem Armen die Hoffnung, ist dem Reichen der Erbe.

* * * *

Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen.

* * * *

Die Macht steigt auch denen zu Kopf,
die keine haben, doch verraucht sie hier rascher.




   Bücher von Elias Canetti

Die Fackel im Ohr
Die Fackel im Ohr
Die Blendung
Die Blendung.
Roman.
Masse und Macht
Masse und Macht
Dramen, Hochzeit, u.a
Dramen u.a.
Der Ohrenzeuge. Fünfzig Charaktere.
Der Ohrenzeuge
Das Geheimherz der Uhr
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