Peter Bamm-Aphorismen


Peter Bamm
deutscher Schriftsteller und Feuilletonist
(1897 - 1975)

Das Leben ist eine langatmige Angelegenheit und
Geduld die stärkste aller Waffen.

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Bildung ist durch nichts eindrucksvoller ergänzt als durch Einbildung.

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Die grosse Kunst im Leben bedeutender Männer liegt darin, dass die Laster, die sie sich anschafften, zu den Tugenden passten, welche sie hatten.

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Die Zivilisation bedarf der Kultur, wenn sie leben will.
Kultur dagegen kann auf die Zivilisation verzichten.

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Vagabunden sind Aristokraten der Armut.

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Geiz ist ein Fehlgriff in der Wahl der Mittel.





  Peter Bamm-Aphorismen


Lügen sind die Langstreckenläufer der Geschichte.
Wenn sie alt und grau geworden sind, werden sie zu Legenden.

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Die Kunst zu warten ist bedeutender
als die Kunst, warten zu lassen.

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Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren,
als dadurch, daß er in Erfüllung geht.

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Tätig ist man immer mit einem gewissen Lärm.
Wirken geht in der Stille vor sich.

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Was der liebe Gott vom Gelde hält,
kann man an den Leuten sehen, denen er es gibt.

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Die Wahrheit ist unteilbar. Nur die Köpfe,
in die sie nicht hineingeht, können gespalten werden.

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Liebenswürdiges Geschwätz ist sicher eine der friedlichesten Möglichkeiten, von der Sprache Gebrauch zu machen.

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Albernheit ist eine Erholung von der Umwelt.

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Ein wenig Klugheit ist für eine gute Ehe unentbehrlich.





  Peter Bamm-Zitate


Wenn man jung ist, neigt man zu einer Grossmut,
von der man im Alter einsieht, wie wenig sie der Welt bedeutet.

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Wenn die Faulheit auch keine Tugend ist,
ein paradiesisches Laster ist sie auf jeden Fall.





  Optimismus-Zitate


Optimisten haben gar keine Ahnung von den
freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.

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Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist.
Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.





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